Morbus Bechterew - Unsere Therapien

Wir haben einen eigenen neuartigen Gentest zur Früherkennung des Morbus Bechterew entwickelt, der mittlerweile weltweit eingesetzt wird. Durch unsere neuartigen Ansätze bei der Behandlung konnten wir sehen, dass auch Morbus Bechterew Patienten hochgradig von diesen profitieren können. Dabei werden speziell hergestellte körpereigene Partikel (sog. Exosomen) in die erkrankten Regionen an der Wirbelsäule und der Gelenke injiziert.
Die Therapie hat sich bei schlechtem Ansprechen einer Basistherapie sehr bewährt. Auch kann eine Dosisverminderung der Basistherapie mit weniger Nebenwirkungen in vielen Fällen erreicht werden. Durch die zusätzliche Behandlung mit Exosomen können die antirheumatischen Medikamente häufig reduziert werden.
Leben mit Morbus Bechterew
Für Patienten mit Morbus Bechterew ist eine körperliche Aktivität, angepasst an die jeweilige Situation sinnvoll. Die Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten ist sehr wichtig. Bei einem akuten Schub sollte Ruhe eingehalten werden. Hingegegen sind bei besserem Wohlbefinden Aerobic, Walken oder muskelkräftigende Übungen zu empfehlen.
Die Diagnose Morbus Bechterew und die Veränderung der Lebensituation können auch zu psychischen Beeinträchtigungen führen. Eine enge Zusammenarbeit mit psychotherapeutischen Spezialisten kann für einen Patienten mit Morbus Bechterew nützlich sein.
Wissenswertes zu Morbus Bechterew
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Was ist Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans)?
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Bei Morbus Bechterew handelt es sich um eine chronisch, entzündlich rheumatische Erkrankung. Betroffen sind meistens die Wirbelsäulengelenke und die Kreuz-Darmbein-Gelenke. Nicht selten können Hüft und Schultergelenk befallen sein. Oft kommt es zu Entzündungen der Augen und zu Mitbeteiligung der Sehnen. Selten können Herzrhythmusstörungen auftreten. In Deutschland sind etwa 0,3 bis 0,5 % an Morbus Bechterew erkrankt. Charakteristische Merkmale sind:
- ein langsamer Krankheitsbeginn vor dem 45. Lebensjahr (Beginn meist zwischen dem 15. - 35. Lebensjahr)
- Hauptschmerzen am Morgen mit einer Steifigkeit der Wirbelsäule
- Besserung durch Bewegung
- Dauer der Beschwerden länger als 3 Monate
- Beginn der Schmerzen meist im Kreuz-Darmbeingelenk
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Wie entsteht Morbus Bechterew?
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Die Ursache des Morbus Bechterew ist vermutlich eine krankhafte Immunreaktion. Bei 95 % der Erkrankten findet sich eine besondere Form des Gens HLA B27 in der Blutuntersuchung. Warum entzündliche Veränderungen bei Morbus Bechterew vor allem an Wirbelsäule und Gelenken entstehen ist bisher noch unklar.
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Wie wird die Diagnose gestellt?
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Wichtig ist in der körperlichen Untersuchung die Erfassung der Wirbelsäulenbeweglichkeit. Auch untersuchen wir das Kreuz-Darmbeingelenk auf Entzündungszeichen. Zusätzliche Symptome wie z.B. Erkrankungen der Augen, des Darms weisen auf eine Bechterewsche Erkrankung hin. Weitere Untersuchungen sind:
- Röntgen
- Kernspintomogramm (MRT)
- Blutwerte (HLA B27, Entzündungswerte u.a.)
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Wie ist die Standardtherapie?
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Das Wichtigste bei der Therapie des Morbus Bechterew ist es den Schmerz zu lindern und die Beweglichkeit der Wirbelsäule zu erhalten. Folgende Therapien stehen zur Verfügung
- Regelmäsige Krankengymnastik
- Medikamentöse Therapie sog. NSAR (Diclofenac, Ibuprofen etc.), Methotrexat, Cortison
- Neue Medikamente sog. Biologicals (TNF-alpha Blocker)

