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Molekulare Medizin
Bild - Frau demonstriert Molekulare Medizin anhand einer Spritze an Molekülkette

Was ist der Unterschied zwischen Molekularer Medizin und der herkömmlichen Medizin?

Durch neue technische, hoch effiziente Methoden, die uns heute zur Verfügung stehen, können wirksamere Behandlungskonzepte, die die Ursachen einer Erkrankung angehen, geschaffen werden. Die molekulare Medizin versucht krankhafte Reaktionsmuster von Zellen zu beeinflussen. Jede Zelle empfängt Signale, auf die sie mit verschiedenen Reaktionsmustern reagiert. Je nach Reaktion können dann Krankheiten entstehen. Wir haben uns damit beschäftigt, die zugrunde liegenden Krankheitsmechanismen der Arthrose zu erkennen. Hierfür ist die Entschlüsselung der Zellfunktionen notwendig. Auf dieser Kenntnis der biologischen Grundlagen haben wir neue Behandlungsansätze wie z.B. die Orthokin® oder die Exosomentherapie® entwickelt. Durch diese Verfahren der Molekularen Medizin lassen sich orthopädische Erkrankungen aber vermutlich auch Immunerkrankungen, wie z.B. Neurodermitis oder Schuppenflechte, so behandeln, dass nicht die Auswirkung bekämpft wird, sondern die Ursache der Erkrankung.

Die molekulare Orthopädie ist den biologischen Ursachen von Erkrankungen des Bewegungsapparates auf der Spur und entwickelt aufgrund der Krankheitsursachen biologische Therapieansätze. Ein maßgeblicher Auslöser der Gelenkerkrankungen wurde in Form des Proteins Interleukin-1 (IL-1 ) entlarvt. Er ist einer der „Hauptübeltäter“ von Arthrose und zählt zu den sog. Entzündungsstoffen. Als Teil unseres Immunsystems hat dieses Protein die Fähigkeit, andere Zellen in ihrer Funktion zu verändern. Dies kann sich einerseits positiv auswirken, wenn es darum geht, den Reparaturtruppen unseres Körpers einen schnellen Zugang zum Schadensgebiet zu verschaffen, andererseits löst dies jedoch auch Körperschäden, Entzündungsprozesse und Schmerzen im Gelenk aus. Diese negativen Auswirkungen sind hauptsächlich für das Entstehen und Fortschreiten der Knorpelzerstörung bei Arthrose verantwortlich.

Durch eine gezielte Forschungsarbeit wurde ein anderes Protein entdeckt, das diesen Hauptübeltäter der Arthrose vertreibt. Es handelt sich hierbei um den natürlichen Gegenspieler des Interleukin-1, der sog. Interleukin-1-Rezeptor-Antagonist (IL-1 RA). Diese „guten Proteine“ schützen den Knorpel, indem sie die zerstörerischen Proteine in Schach halten. Ferner wurde durch diverse Forschungsarbeiten nachgewiesen, von welchen Blutzellen diese schützenden, hemmenden und sog. „guten Proteine“ gebildet werden.

Bei unserem Therapieansatz regen wir durch eine bestimmte Prozedur und den Zusatz von Proteinen, das Blut der Patienten an, vermehrt die „guten Proteine“ zu bilden und diese am Ort der Entzündung zum Einsatz zu bringen. Damit helfen wir Ihrem Körper, sich selbst zu helfen.
Ohne den Einsatz von Chemie oder anderen körperfremden Stoffen anderer Heilverfahren.

Privatärztliche Gemeinschaftspraxis
Prof. Dr. med. Peter Wehling
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